Unsere Marrakesch Reise 2018

“Hast du nur noch einen Tag zu leben, dann verbringe ihn in Marrakesch!”(marrokanische Redensart)
Marrakesch – die rote Stadt – stand seit langem auf unserer Reiseliste.

Wir haben uns für das Hotel 2ciels entschieden und es war perfekt, das Hotel, Restaurant, die Bar und Zimmer sowie die jeweiligen Terrassen samt Poolbereich – ein Traum – modern und orientalisch. Das 2ciels liegt im sogenannten Neustadtviertel, die Altstadt ist von dort aus in ca. 20 Minuten zu Fuß gut erreichbar. Im Hotel angekommen wurden wir mit einem thé a la menthe (Minztee) begrüßt. Ein besonderer Reiz des Hotels – die Dachterrasse, bei angenehmen 25 Grad und einem marrokanischem Bier haben wir den ersten Blick auf die rote Stadt genossen.

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mit der LH von München nach Marrakesch

Der erste Tag …

Der erste Eindruck – die Stadt ist lebendig, bunt, traditionell, laut und verrückt.
Unsere Entdeckungstour am späten Nachmittag beginnt mit einem Fußmarsch zur Medina (Altstadt). Die Marrakschis sind mit den unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel unterwegs – Eselkarren, Pferdekutschen, ziemlich desolaten Fahrrädern, Mopeds und Autos bis hin zu Kleintransportern und Touri Bussen.
Alles und jeder ist hier unterwegs. Auf CO2 Grenzwerte wird hier gepfiffen, so scheint es zumindest. Die Stadt wächst rasant und
Umweltschutz ist erst seit jüngster Zeit ein Thema in Marokko, dafür engagiert sich der König anscheinend höchstpersönlich.

Koutoubia Moschee

Pferdegespann

Djemaa el Fna

Zur blauen Stunde ist das allabendliche Treiben der Schlangenbeschwörer, Affenbändiger, Gaukler und Trommler besonders eindrucksvoll. Wenn die Dämmerung über die Stadt hereinbricht, verwandelt sich der Marktplatz in ein fulminantes Spektakel.

Zum Sonnenuntergang am Djemaa el Fna – dem Zentrum der Stadt

Der zweite Tag – Jardin Majorelle

Jardin Majorelle – der schönste Garten der Stadt. Die parkähnliche Anlage ist wunderbar angelegt und gepflegt, ein unglaubliches Farbenspiel von Kornblumenblau gemischt mit sattem gelb und Pflanzengrün, unglaublich schön und sehenswert. Man sollte sich allerdings etwas Zeit nehmen, eine Wartezeit bis zu 45 Minuten sollte einplant werden, es zahlt sich auf jeden Fall aus. Das angrenzende YSL Museum ist für alle YSL Fans oder modebegeisterte ziemlich beeindruckend und (unbedingt) sehenswert.

Frauen – sogenannte Hinaya – die Henna Tattoos malen,
Hennamalereien sollen anscheinend überirdische Kräfte verleihen

Private Stadtführung am dritten Tag

Über Facebook haben wir noch von Zuhause aus eine Marrakesch Tagestour gebucht welche wir euch sehr empfehlen können.
https://www.facebook.com/medinamitsabina/

Unser Tourplan:

Treffpunkt, Früh am Morgen am Djemaa el Fna – Moulay El Yazid Moschee – Saddiens Tombs – Mausoleum, Palais Bahia – Souks

Bahia Palast:

Eine Besichtigung des Bahia Palastes können wir euch sehr empfehlen. Überall im Palast trifft man auf andalusischen und maurischen Baustil. Die Zimmerdecken wurden im maurischen Stil aus Zedernholz geschnitzt und mit vielen kleinen Details verziert. Auch hier sollte man sich wieder mehr Zeit nehmen.

Souks:

Die Souks (Märkte) sind ein Labyrinth von Gassen, in denen du alles findest was das Herz begehrt, Gewürze, Textilien, Leder- Keramik- und Eisenwaren aller Art, … die Preise sind teilweise sehr hoch angesetzt, es wird davon ausgegangen, dass gehandelt wird und das solltest du auch!

Kasbah Cafe:

Das Kasbah Cafe liegt gegenüber der Moulay El Yazid Moschee – die traumhaft schöne Dachterrasse des Cafes lädt zum verweilen ein, nebenbei kann man das bunte Treiben vor der Moschee von oben beobachten. Ein herrlicher Ausblick auf das Atlas Gebirge sowie das wirklich sehr gute Essen runden einen Besuch ab.

Palais Bahia

Der vierte Tag

Das Bahnhofsviertel – Gare de Marrakesch und das Theatre Royal – eine kurze Besichtigung … des gerade restaurierten bzw. im Umbau befindlichen Theatre Royal

Djemaa el Fna (Das Zentrum Marrakesschs)

Unsere letzter Tag

Jardin Menara – die Ménaragärten

Die Beschreibung “dieser Gärten” hat uns neugierig gemacht und wir wollten sie uns an unserem letzten Tag in Marrakesch noch unbedingt ansehen.

Tja, der Jardin Menara ist eigentlich kein Garten oder öffentlicher Stadtpark sondern vielmehr eine Olivenplantage mit einem großen Wasserbassin und einem zugegeben schönen Pavillon. Unser Fazit – es war leider enttäuschend und den (8 km) langen Fußweg vom Hotel nicht wert, es fährt natürlich auch ein Taxi zum Jardin Menara.

Am schönsten würde man die “Gärten” mit den Pferdekutschen erreichen, das war jedoch für uns ein absolutes no go. Für die Tiere muss es reine Tortur sein, sie sind stark abgemagert und sehen verletzt und geschunden aus, das ist Tierquälerei und müsste verboten werden.

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